Aufbau der postgradualen Weiterbildung in psychoanalytischer Psychotherapie:

1. JAHR:
Theorie:
Was ist die psychoanalytische Psychotherapie? Psychoanalytische Erkenntnishaltung / Die Sprache des Unbewussten / Psychoanalytische Grundbegriffe: u.a. Primär- und Sekundärprozess, Wiederholungszwang, Konflikt, Abwehr, Widerstand, Übertragung, Gegenübertragung.
Klinik:
Erstgespräch, Indikation, Setting / Herstellen und Aufrechterhalten der therapeutischen Beziehung / Das psychotherapeutische Gespräch.
Technik:
Fallseminar: Die TeilnehmerInnen stellen Erstgespräche, einzelne Sitzungen oder Therapieverläufe  vor.

2. JAHR:
Theorie:
Psychoanalytische Entwicklungspsychologie / Die ödipale Situation / Psychoanalytische Krankheitslehre (Neurosenlehre, Psychosomatik, Ich-strukturelle Störungen) / Theorie der Technik und des Settings.
Klinik:
Behandlungstechnische Fragen und Aufrechterhalten des therapeutischen Prozesses / Diagnostische Überlegungen und therapeutische Konsequenzen.
Technik:
Fallseminar laufender Psychotherapien.

3. JAHR:
Theorie:
Psychoanalyse: Geschichte und Strömungen / Traum / Deutung / weitere psychoanalytische Grundbegriffe / psychoanalytische Behandlungsverfahren: Gruppentherapie, Kurztherapie, Fokaltherapie
Klinik:
Der Traum im psychotherapeutischen Kontext / Beendigung von Therapien / Behandlungstechnik bei Ich-strukturellen Störungen / Krisenintervention
Technik:
Fallseminar laufender Psychotherapien mit Schwerpunkt Beendigung.